Meine ungewöhnliche Strategie für perfekte Tage

By Alex Groß | Gesellschaft

Jan 17

Wie sieht dein perfekter Tag aus? Lebst du deinen Traum bereits oder wartest du noch? Aber worauf noch gleich…

Heute wird super! Heute werde ich endlich zufrieden sein, mit dem, was ich geschafft habe. Ab heute wird alles anders und viel besser!

Irgendwie sollte man glauben, dass man sich bei zeitlicher Unabhängigkeit völlig ausleben und verwirklichen kann. Doch mit Macht kommt Verantwortung und ohne Chef und klare Struktur liegt es an einem selbst, jede einzelne Sekunde auszukosten.

Dies betrifft nicht nur die Unternehmer und Selbständigen unter uns, sondern jeden Menschen. Seine vorhandene Zeit – und Freizeit gehört gleichermaßen dazu – sinnvoll zu nutzen und nicht zu verschwenden, ist mir ein großes Anliegen.

Hast du dich eigentlich mal gefragt, was du im Urlaub oder in deiner Freizeit am Wochenende wirklich treibst, wenn du den Tag selbst gestaltest? Insbesondere wenn du Arbeitnehmer bist. Also Tätigkeiten, die dich weiterbringen und dich erfüllen?

Was fängst du mit der Zeit an, die dir Abends bleibt? Sind es die üblichen Verdächtigen wie Smartphone und Fernsehen? Oder tust du etwas, das dich wirklich glücklich und zufrieden ins Bett fallen lässt?

Betrachten wir erstmal die Dinge, mit denen wir unseren Alltag verbringen. Dann gehen wir die größten Zeitkiller an und setzen uns daran festgefahrene Gewohnheiten zu ändern. Los geht’s!

Meine 168 Stunden Arbeitswoche

Für mich gibt es keine Freizeit. Ich arbeite immer und nie. Ich habe immer Urlaub und doch nie. Die Grenzen verschwimmen und ich kann oft nicht mehr sagen, wie ich etwas überhaupt einordnen würde. Macht man sein Hobby zum Beruf, ist das auch nichts schlimmes. Arbeit soll Spaß machen! Wenn sie das nicht tut, hast du einfach noch nicht das Richtige gefunden. Auch eine harte Lernphase kann sehr erfüllend sein!

Eine Woche besteht aus 168 Stunden. Bei einer “klassischen” 40 Stunden Woche bleiben sogar mehr als drei Viertel für Freiheit übrig, auch wenn es nicht so viel wirkt. Natürlich schläfst und isst du auch und fährst durch die Gegend. Mit dem richtigen Blickwinkel wird der Tag aber plötzlich viel länger. Genauso wie man ein Glas halb voll oder halb leer betrachten kann.

Für mich geht es darum, nicht aus einer Notwendigkeit heraus, sondern aus innerem Antrieb die Aufgaben erfüllen, die mir einen Sinn geben und mir gut tun. Dann wird die Zeit, die ich dafür aufwende, plötzlich unwichtig und fließt nur noch dahin.

Sobald die große Hürde des Anfangens überwunden ist, komme ich oft in einen unbeschreiblichen Flow. Stundenlang sitze ich da und die Kreativität strömt auf mich ein. Irgendwann bemerke ich, dass ich starke Kopfschmerzen bekommen habe und mein Magen grummelt. Die ersten Sonnenstrahlen am Morgen “wecken” mich gelegentlich auf eine andere Art und sagen mir, ich sollte doch mal langsam aufhören und mir eine Pause gönnen.

Die Nacht ist schön! Wenn Nachts alles zur Ruhe kommt, erblühe ich und erlebe kreative Hochphasen voller Energie. Alle sind ruhig und entspannt. So langsam beginnt am frühen Morgen wieder der hektische Trubel und man betrachtet von außen die Nichtigkeiten, denen die meisten Menschen in ihrem Leben hinterher rennen.

In den letzten zwei Jahren war es folglich eine Seltenheit, dass ein Wecker geklingelt oder ein Termin vormittags stattgefunden hat. Trotzdem schlafe ich meist nur sechs Stunden und wache danach erholt von selbst auf. Nur halt nicht zu den üblichen Schlafenszeiten oder festen Uhrzeiten, sondern wenn ich müde und wach werde.

Es bedeutet einen gewaltigen Energieschub, wenn man nicht gegen seinen natürlichen Rhythmus arbeitet. Wenn man bedenkt wie viele gerne am Wochenende ausschlafen, scheint da etwas mit der üblichen Aufstehzeit nicht zu passen.

Um indes die richtigen Dinge anzugehen und den strukturlosen Tag nicht zu vertrödeln, müssen vor allem die Zeitkiller beseitigt und ein Bewusstsein für die täglichen Aktivitäten entwickelt werden. Im nächsten Schritt kommt dann die Wertschätzung und effektive Nutzung der begrenzten Lebenszeit für sinnvolle Tätigkeiten.

Zeitkiller beseitigen

Täglich verschwenden wir unzählige Stunden mit Nichtigkeiten. Es braucht sehr viel Training und konsequente Ausdauer, um eine lebenslange Tradition zu brechen und sich neue anhaltende Gewohnheiten zu schaffen. Ich kämpfe damit täglich und spreche aus Erfahrung. Ein gutes Beispiel hierfür sind auch Neujahresvorsätze und das Resultat in den Fitnessstudios am Jahresanfang.

Ich habe mit der Zeit diverse Tricks entwickelt, um meine kostbare Zeit nicht zu verschwenden. Hier sind ein paar Beispiele:

Mein Smartphone hat z.B. kein Internet und ich nutze es so selten, dass ich manchmal erst eine Woche später bemerke, dass mich jemand versucht hat anzurufen. Es gibt noch nicht einmal einen Store, worüber ich mir Apps leicht besorgen könnte. Fast alles erledige ich am PC, wo ich mit meinen drei Bildschirmen viel effizienter Arbeiten kann. Wenn ich unterwegs bin, möchte ich genießen was ich tue und nicht auf jede unwichtige Benachrichtigung sofort reagieren.

Anstatt endlos in Chats zehn belanglose Unterhaltungen parallel zu führen, bevorzuge ich tiefe Gespräche mit meinem Gegenüber. Am liebsten über mein Headset auf dem Bett liegend mit epischer Musik im Hintergrund. Oder ich treffe sie persönlich.

In meiner Wohnung gibt es keinen Fernseher. Gerne gucke ich gezielt Videos auf Youtube oder einen Film im Heimkino. Aber nicht planlos einfach irgendwas mit tausenden Werbeunterbrechungen. Ich möchte bestimmen was ich wann gucke und mich nicht nur berieseln lassen. Es läuft eh (fast) nichts Gescheites in der Glotze!

Ebenso gucke ich keine Nachrichten und halte mich nicht auf dem Laufenden. Bei weitem ist mir die Welt nicht egal, sondern es bringt mir einfach nichts, täglich mit Negativschlagzeitelen bombadiert zu werden und unwichtige Kleinigkeiten zu erfahren. Zudem ist die Berichterstattung meist nicht neutral, sondern folgt dem Meinungsbild der Redaktion und der Erwartung der Zuschauer. Für eine eigene Meinung werden bei weitem nicht genügend Informationen und Fakten geliefert.

Passiert etwas wichtiges, wird es seinen Weg zu mir finden und an mich herangetragen. Interessiert mich etwas, dann recherchiere ich kurz aber intensiv über das Thema, um die Situation zu verstehen. Aber warum jeden Tag damit verschwenden?

Warten…

Wenn es eine Sache gibt, die ich absolut nicht ausstehen kann, dann ist das: Warten. Effizienter kann man seine Zeit nicht totschlagen!

Lieber komme ich etwas später als zu früh. Ich laufe mit dem Zug ein, anstatt schon am Gleis zu stehen. Wenn ich etwas erledige, dann direkt 10 Sachen auf einmal, um keine extra Touren fahren zu müssen. Pufferzeiten werden nur in Ausnahmefällen angesetzt, wenn es wirklich wichtig ist. Aber wann ist es das schon.

Wenn mir jemand sagt ich kann Wartezeit ja nutzen, um Nachzudenken oder ein Spiel zu spielen, frage ich warum das Warten überhaupt notwendig sein soll? Es gibt sicher geeignetere Umgebungen als den Bahnsteig, ein lautes Restaurant oder den Berufsverkehr, um irgendetwas zu erledigen. Dabei ist es recht einfach dem meisten Warten aus dem Weg zu gehen.

Aus diesem Grund lebe ich antizyklisch zur Gesellschaft. Ich kauf ein, wenn die wenigsten da sind. Gehe in den Freizeitpark, wenn Schule ist und es regnet. Fliege in den Urlaub, wenn keine Saison ist. Fahre mit dem Auto, wenn gerade kein Berufsverkehr ist (besonders schön während einem WM-Finale auf der Autobahn!) und wenn ich mehr Geld hätte, würde ich mir VIP Tickets besorgen und Anstehzeiten umgehen.

Fast alle Dinge erledige ich mit dem Fahrrad oder zu Fuß. Nicht nur gibt es auf diesem Weg keinerlei Wartezeiten, sondern ich tue gleichzeitig etwas für meine körperliche Fitness und tanke frische Luft. Wer macht schon Sport, wenn er einkaufen geht?

Ich habe dem Warten gegenüber eine extreme Haltung, das ist mir klar. Nur warum sollte ich mich gezwungenermaßen unterwerfen und meine Zeit absichtlich verschwenden, wenn es nicht sinnvoll ist? Ist etwas wichtig genug oder gleicht es dem eigenen Wunsch, “kann” ich auch warten.

Wertschätzung

Ich habe von meinen Eltern immer viel Liebe erfahren. Doch diese Gesellschaft setzt einem tiefe Glaubenssätze in den Kopf, die nur sehr schwer aufzulösen sind. Im ersten Schritt müssen sie hingegen bewusst werden.

Ich höre dann Aussagen wie, dass alles mit Geld bemessen werden muss. Liefert die Arbeit keinen direkten Ertrag, ist sie demnach nichts wert? Also nicht in seine Zukunft investieren, sich ehrenamtlich engagieren oder um Kinder kümmern?

Nur mit Fleiß sollen Ziele erreichbar sein, doch was ist mit dem einfachen, oder anders ausgedrückt, faulen aber genialem Weg? Sieht man den Wald vor Bäumen nicht, rennt man oft fleißig in die falsche Richtung. Es sind immer schöne Momente, wenn der Prof etwas als nicht prüfungsrelevant klassifiziert und manche komplett ausrasten. Schließlich haben sie das Thema die letzte Woche fleißig auswendig gelernt.

Steht jemand spät auf, heißt das noch lange nicht, dass er den ganzen Tag verschläft und nichts mehr leisten kann! Entspannt und ausgeglichen können mit hoher Kreativität Berge versetzt werden. Vielleicht schläft er sogar weniger?

Ganz schlimm finde ich es, wenn Dinge einfach als unverrückbare Tatsache hingestellt werden. Alles hat einen Grund, einen Sinn und Ursprung. Wenn etwas von Menschen geschaffen wurde, können sie es auch wieder ändern. So schnell wird sich dem System gebeugt und keinerlei Widerstand gezeigt, wenn etwas nicht mit rechten Dingen zugeht. Nur deine Vorstellungskraft ist dein Limit, also lebe dein Potential!

Du darfst dich nicht herunterziehen lassen, weder von dir selbst und schon gar nicht von anderen Leuten, die nur darauf bedacht sind, was gut für sie selbst ist. Lerne die Dinge die du tust wertzuschätzen. Deine täglichen Erfolge zu feiern und stolz darauf zu sein. Wenn alle anderen blind etwas hinterher rennen, von dem sie keine Ahnung haben, ist es wahrscheinlich falsch.

Wenn ich vor einer Mauer stehe und erkenne, dass ich erst noch andere Dinge erledigen und abschließen muss, um auf dem großen Weg weiterzukommen, sind diese Schritte wichtiger als alles andere und von unermesslicher Bedeutung. Du musst lernen sie zu finden, zu gehen und in das Ganze zu integrieren. Der Weg beginnt in dir selbst!

Gewohnheiten

Was also limitiert uns direkt loszulegen und alles zu geben? Jeden Tag zu einem perfekten Tag zu machen, an dem wir glücklich, zufrieden und erfüllt sind?

Die Antwort sind unsere alten Gewohnheiten, die wir nicht von heute auf morgen loslassen können. Werden heute gute Vorsätze geschaffen, haben sie morgen nur noch ein geringes Gewicht gegenüber den lebenslang trainierten und praktizierten automatischen Routinen.

Ich habe zudem unendlich viele Interessen, was auch als Scanner Persönlichkeit oder Vielbegabung bezeichnet wird. Aus diesem Grund brauche ich extrem viel Abwechslung, renne kreischend der monotonen Routine davon und widme mich stattdessen hochkomplexen Herausforderungen in den unterschiedlichsten Disziplin. Erst mit dem Start in die unabhängige Freiheit konnte ich beginnen mein Potential zu entfalten und aufhören auf Sparflamme sinnlose Aufgaben zwanghaft abarbeiten zu müssen.

Besonders für mich ist es nicht leicht nur eine Sache zu tun, da sich alle anderen Interessen dann vernachlässigt fühlen. Es gibt bei mir nicht nur ein Projekt oder ein aktuelles Thema, sondern gefühlt hunderte. Der Tag reicht leider nie für all die Dinge, die ich gerne tun bzw. erledigen würde.

Experimente

Ich habe sehr viel ausprobiert, um dafür eine Lösung zu finden. Eine Zeit lang gab es keine Uhren in meinem Leben. Sogar am PC habe ich sie ausgeblendet und die Uhr an der Mikrowelle zugeklebt. Dann habe ich mehrfach über einen längeren Zeitraum penibel jede Tätigkeit protokolliert und so versucht effizienter die vorhandene Zeit zu nutzen. Dann wieder einfach in den Tag hinein das tun, was mir gerade in den Sinn kommt.

Doch alle Techniken gaben mir nie das Gefühl, endlich zufrieden mit dem zu sein, was ich an dem Tag erreicht hatte. Oft habe ich mir schon den perfekten Tag ausgemalt und mit Tätigkeiten und Uhrzeiten versehen. Doch dann war die eine Phase wieder zu kurz, die andere zu lang, eine weitere zu unflexibel und vor allem, alles extrem enttäuschend, wenn aus irgendwelchen Gründen der Plan nicht aufging.

Heute habe ich mir zum Ziel gesetzt, einen perfekten und an meine speziellen Bedürfnisse angepassten Plan als Gewohnheit anzueignen. Endlich glaube ich gefunden zu haben, was mich zufrieden auf den Tag zurückblicken lässt.

Ich denke zwei Wochen striktes Einhalten des Plans sollten funktionieren, um meine innere Programmierung zu ändern. Solange werde ich mir leider viele Wecker stellen müssen, die jeweils den nächsten Schritt einläuten und mir die Energie und Motivation geben anzufangen und mich an den Plan zu halten. Gleichwohl gibt es eingeplante Zeiten zur Entspannung, um frische Luft zu tanken und körperlich fit zu bleiben. Wenn es von selbst funktioniert, brauche und will ich keine Wecker mehr.

Auf diese Weise konnte ich bereits erfolgreich meinen Schlafrhythmus umstellen, sodass ich nur noch sechs Stunden benötige, über den ganzen Tag mehr Energie zur Verfügung habe, sofort einschlafen kann und von jetzt auf gleich sofort aufwachen und aus dem Bett springen kann.

Der perfekte Tag

Hier ist also mein perfekter Tag, nach jahrelangen Experimenten auf der Suche nach der perfekten Lösung für meine Bedürfnisse:

Ich stehe gegen 10 Uhr auf, springe fröhlich aus dem Bett und trinke etwas Saft. Dann lüfte ich, drehe epische Musik auf und bewege mich etwas. Singend springe ich unter die Dusche (und falls vorhanden in einen Pool oder ins Meer), esse noch etwas Obst und fange direkt gehyped mit der ersten Aufgabe an. Morgenroutine abgeschlossen.

Um direkt zu Beginn das Gefühl zu bekommen etwas erreicht zu haben, programmiere ich erstmal drei Stunden. Es gibt ein großes Spektrum an laufenden Projekten und Aufgaben, wodurch immer für genügend Abwechslung gesorgt ist. Bis hierher wird nichts anderes gemacht.

Dann gibt es zwei Stunden Pause, in denen ich etwas Esse und raus gehe, frische Luft tanke, meine Energie mit Sonnenstrahlen auftanke und meinem Körper verhelfe fit zu bleiben. In der Zeit kann ich gerne irgendetwas scheinbar Sinnloses zur Entspannung tun oder auch ein Spiel spielen. Je nach Lust und Laune.

Dann beginnt die zweite Arbeitsphase. Wieder drei Stunden arbeite ich an der aktuellen primären Aufgabe, dem aktuell wichtigsten Projekt. Ich setze mir ein Ziel und arbeite daran es umzusetzen. Heute zum Beispiel diesen Beitrag zu verfassen. Jeden Tag etwas anderes in wechselnden Gebieten. Falls sinnvoll, kann auch die Programmierung von der ersten Phase fortgesetzt werden.

Wieder ist eine Pause nötig, für die ich mir erneut zwei Stunden nehme. Ich esse etwas und bin frei alles andere zu tun, um zu entspannen. Hier checke und beantworte ich erstmals Emails und Nachrichten.

Die dritte Arbeitsphase mit wieder drei Stunden beginnt. Ziel ist etwas neues zu lernen, egal ob theoretisch oder praktisch. Recherchen und Einarbeitungen in neue Themen, Erweiterung und Vertiefung von Wissen und Fähigkeiten oder diverse Experimente finden hier statt. Auch fällt in diese Zeit im Chor zu singen und tanzen zu gehen, ebenso wie Zeit und Gespräche mit Freunden. Jeden Tag etwas völlig neues und anderes!

Hierauf folgt eine kurze Pause, in der ich kurz die Batterien in Form von Brot und Wasser auffülle (natürlich etwas mehr als das) und mich bettfertig mache. Nicht mehr als eine Stunde.

Zuletzt kommt die vierte Arbeitsphase von drei Stunden, in denen ich ein Buch lese. Es gibt so viele gute Bücher, die ich extrem gerne verschlingen würde. Als Kind habe ich keine Lust dazu gehabt, da ich nur Romane kannte. Jetzt finde ich Bücher voller inspirierendem Wissen! Auch kann hier ein Film geguckt oder ein tiefes Gespräch fortgesetzt werden.

Um 4 Uhr nachts, oder wie ich gerne sage um 28 Uhr (um die Tagesgrenze klar zu machen), lege ich mich sechs Stunden schlafen und der Tag beginnt von vorne mit spannenden und abwechslungsreichen, aber vor allem erfüllenden Aufgaben!

Finale

Der scheinbar für mich perfekte Plan ist nicht in Stein gemeißelt, sondern bietet flexible und schwammige Grenzen, die sich an die täglich wechselnden Bedürfnisse anpassen. Es wird eine grobe Struktur geboten, die eine Richtung gibt und hilft jeden Tag in verschiedenen Bereichen weiter zu kommen.

Zusätzlich gibt es den Urlaubsmodus, bei dem ich nichts anderes mache als den Urlaub zu genießen und zu entspannen. Beispiele hierfür sind eine Rucksackreise auf einem Weitwanderweg, Seminartage, Weihnachten oder einfach Tage, an denen ich eine Pause brauche. Im halben Urlaubsmodus wird tagsüber ein Block ersetzt, um einen Ausflug zu machen, an den Strand zu gehen oder irgendetwas anderes an dem besonderen Ort zu tun. Wenn ich Mitarbeiter habe wird sich die Führungsrolle noch in den Plan integrieren.

Es gibt kein Wochenende und kein Feiertag. Sieben Tage die Woche ist ein Arbeitstag, aber gleichzeitig auch Freizeit. Denn ich arbeite an Dingen, für die ich leidenschaftlich brenne. Ebenso gibt es keine Unterscheidung zwischen Arbeit und Freizeit mehr. Alles wird eins. Das ist echte Freiheit und persönliche Entfaltung!

Heute ist tatsächlich ein Tag, von dem ich behaupten kann zufrieden zu sein. Trotz aktueller Erkältung habe ich mein Projekt an zwei Fronten vorangebracht, viel Neues gelernt, mich persönlich weiterentwickelt, lecker gekocht und frische Luft bei einem Spaziergang getankt.

Sobald ich nicht mehr nur von meinem Ersparten lebe und für meine Arbeit die Früchte ernte, werde ich mit geografischer Freiheit an den schönsten Orten der Welt und auf fantastischen Reisen noch viel intensiver arbeiten können, da der nötige Ausgleich auf ein gleiches Niveau zur Arbeit ansteigt.

Den perfekten Tag werde ich noch oft erleben, wenn ich selbst daran glaube. Jeden Tag komme ich ihm etwas näher und irgendwann wird es eine Gewohnheit und nicht nur ein perfekter Tag, sonder ein perfektes Leben sein!

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About the Author

Hallo! Ich bin Alex Groß und helfe dir dein Potential zu entfalten, deinen Weg zu finden und in Freiheit zu leben. Seit 10 Jahren verfolge ich das Ziel mit innovativen Ideen und Produkten die Welt zu verändern. Ich bin jetzt 24 Jahre alt und das ist erst der Anfang einer unglaublichen Reise! Wenn du daran glaubst, ist alles möglich!

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